Digitalisierung komplexer Tatorte für Strafverfolgungsbehörden
Ermittler, Forensiker und Staatsanwälte können Beweise gemeinsam in Framence auf einer XYZ-Axis präzise verorten und analysieren, räumliche Zusammenhänge exakt nachvollziehen und die Kommunikation verbessern. So wird die Beweissicherung effizienter, transparenter und vor Gericht überzeugender.
Herausforderung
Bei Framence verstehen wir die besonderen Herausforderungen, mit denen Polizei- und Forensik-Teams bei der Dokumentation und Analyse von Tatorten konfrontiert sind. Traditionelle Methoden wie Fotos, Skizzen und Berichte erfassen oft nicht die gesamte Komplexität eines Tatorts. Dadurch wird es schwierig, räumliche Zusammenhänge zu verstehen, Beweise über längere Zeit nachzuverfolgen und Erkenntnisse zwischen verschiedenen Behörden zu teilen.
Unser Kunde, eine große Strafverfolgungsbehörde, stand vor der Aufgabe, komplexe Tatorte so zu digitalisieren und zu sichern, dass sie nach der Räumung virtuell wieder aufgerufen werden können. Zudem sollten Beweise zuverlässig über die Zeit hinweg dokumentiert und annotiert, die Zusammenarbeit zwischen Ermittlern, Forensikern und Staatsanwälten verbessert und die Präsentation von Beweismitteln vor Gericht gestärkt werden.
Lösung
Unsere Digital Twins liefern hochdetaillierte und präzise Rekonstruktionen von Tatorten auf Basis von fotografischen Panoramen, Smartphone-Aufnahmen und Drohnenbildern. Ermittler können digitale Markierungen in einem XYZ-Koordinatensystem auf Beweisobjekten wie Patronenhülsen, Blutspuren oder Waffen setzen und diese direkt mit Metadaten, Informationen zur Beweismittelkette und ergänzender Dokumentation verknüpfen. Über unsere Plattform können Forensiker den Tatort in 3D aus der Ferne erkunden, Abstände und Winkel millimetergenau messen sowie Modelle wie Geschossbahnen oder Blutspurenmuster überlagern. Alle Beteiligten, von Tatorttechnikern bis zu Staatsanwälten, erhalten kontrollierten Zugriff auf dieselbe digitale Version des Tatorts, was für Konsistenz in der Kommunikation sorgt.
Darüber hinaus garantiert die Plattform die Beweissicherheit durch Versionskontrolle, unveränderbare Audit-Trails und rollenbasierte Zugriffsrechte. Für den Einsatz im Gerichtssaal ermöglichen immersive Visualisierungen Richtern ein besseres Verständnis räumlicher Zusammenhänge und der Positionierung von Beweismitteln.
Benefits
Durch den Einsatz fotorealistischer Digital Twins für die Tatortdokumentation konnten wir unserem Kunden helfen, sowohl die Effizienz der Ermittlungen als auch die Verlässlichkeit der Beweissicherung erheblich zu steigern. Ermittler können nun auf den digitalen Zwilling zurückgreifen, anstatt den physischen Tatort erneut aufzusuchen. Gleichzeitig können sie an verschiedenen Standorten gemeinsam auf derselben digitalen Beweisgrundlage arbeiten. Komplexe räumliche Zusammenhänge bleiben erhalten und können vor Gericht wesentlich klarer dargestellt werden.
Dank der Möglichkeit, den Tatort digital „einzufrieren“, konnte unser Kunde das Aufkommen von doppelten oder unvollständigen Beweisdokumentationen reduzieren und den gesamten Fallfortschritt beschleunigen. Durch die Transformation traditioneller Dokumentationsmethoden in einen interaktiven Digital Twin ermöglichte Framence der Strafverfolgungsbehörde ein neues Maß an räumliches Verständnis, eine effizientere Beweisverfolgung und letztlich stärkere, transparentere Fälle.